Sustainable Performance Award
Listing für den Leistungsvergleich

Listing für den Leistungsvergleich

Listing 2021

Die 563 Besten der Besten ESG-Performer in 6 verschiedenen Asset-Klassen wurden in Asset-Klassen, 4 Länderallokationen und 5 SRI-Klassen (Summary Risk Indicator) eingeordnet und unter Berücksichtigung von 3 Performance-Zeiträumen in 47 Kategorien ausgewertet:

  • Aktienfonds
  • Mischfonds
  • Dachfonds
  • Rentenfonds
  • Geldmarktfonds
  • ETF
  • Welt
  • Asien
  • Europa
  • Nordamerika
  • SRI 6
  • SRI 5
  • SRI 4
  • SRI 3
  • SRI 2

So werden im Leistungsvergleich zum Stichtag 30.09. jährlich ab 2021 die Performancedaten auf 1 Jahr, 3 Jahre und 5 Jahre ermittelt.

Zugleich werden Auskünfte über die Nachhaltigkeitsziele / Ratings / Labels der jeweiligen Fonds erteilt.

Eine jährliche Veröffentlichung erfolgt mit dem Finanzwelt-Verlag.

Ergänzung Listing ab 2022

Erweiterung von Nachhaltigkeitsmerkmalen

Ab 2022 ist ein noch umfassenderes Nachhaltigkeits-Listing geplant: Die Fondsgesellschaften geben dann die wichtigsten 5 aus den insgesamt 17 Sustainable Development Goals der UN (SDGs) an, die im Fokus des Fondsmanagements stehen.

Sustainable Development Goals der UN
die 17 Sustainable Development Goals der UN (SDGs)

Künftig geplant: CO2 Fußabdruck nachhaltiger Investments

Sollte bis zur nächsten Ausgabe auch eine gängige Grundlage für die Bemessung eines CO2-Fußabdruckes von Fonds ermittelbar sein, so kann dies auch einen weiteren Hinweis auf die Ausrichtung von Portfolios bieten. Weil es bislang keine regulatorischen Vorgaben gibt, sind die Messmethoden noch uneinheitlich. Zwar wurde bereits vor gut 20 Jahren das Greenhouse Gas Protokoll (GHG-P) auf Initiative des World Resources Institute (WRI) eingeführt, um Bilanzierungsstandards für die Messung und Steuerung von Treibhausgasemissionen zu definieren und Unternehmen zu motivieren, ihre Emissionen in einem Bericht offenzulegen. Doch zur Messung der CO2-Bilanz einzelner Unternehmen werden bislang nur CO2-äquivalente Emissionen als Summe der direkten (Scope-1) und indirekten (Scope-2) Emissionen erfasst. Scope-3 Emissionen, die durch z. B. Zulieferketten und durch die produzierten Waren und Güter entstehen, werden völlig unterschiedlich bewertet und sind darin noch nicht erfasst.

Kurze Erläuterung zu den Scope-Emissionen:
Scope 1: umfasst die direkte Freisetzung klimaschädlicher Gase im eigenen Unternehmen.
Scope 2: umfasst die indirekte Freisetzung klimaschädlicher Gase z. B. durch Energielieferanten.
Scope 3: umfasst die indirekte Freisetzung klimaschädlicher Gase in der vor- und nachgelagerten Lieferkette.

Derzeit gibt es im Fondsbereich verschiedene Herangehensweisen: man unterscheidet zwischen CO2-Intensität, gewichtete durchschnittliche CO2-Intensität, CO2-Emissionen relativ und CO2-Emissionen insgesamt. Ob es im kommenden Jahr schon einen gemeinsamen Nenner geben wird, steht noch nicht fest. Wir haben bereits über eine Expertenrunde einen Impuls gesetzt, um zusammen mit Wissenschaft und vielleicht sogar Ministerien einen praktikablen, einheitlichen Weg zu finden. Dann wäre ein echter Vergleich möglich.

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